DIÖZESANVERBAND BERLIN

Mit der kfd durch das Sauerland 20. bis 24.April 2015

Strahlend schönes Wetter, ein nagelneuer Bus mit sehr nettem Fahrer, ein traumhaftes Quartier mit Schwimmbad in Nähe der Möhnetalsperre, gut gelaunte Reiseteilnehmer – das sind die Zutaten zur alljährlichen Bildungs- und Begegnungsreise der kfd im Erzbistum Berlin, diesmal ins Sauerland.

Wie es sich gehört, beginnt eine gute Reise mit Handicap. Der Bus, aus der Niederlausitz kommend, stand im Stau und kommt eine Stunde zu spät und unterwegs erwischt uns bei Hannover ein zehn Kilometer langer Stau wegen eines Unfalls. Damit war es mit den Zwischenfällen zu Ende. Das Navy des Busfahrers führt uns durch alle Klippen zur Möhnetalsperre und dem Heinrich-Lübke-Haus der KAB. Ein großes, etwas verwinkeltes Haus, das wir fröhlich beziehen. Nach dem Abendessen erfahren wir durch den der Leiter des Hauses mehr über Geschichte und Gepflogenheiten des Hauses und seine Umgebung.

Der nächste Tag ist ausgefüllt mit einer Rundreise durch das Sauerland. Wir fahren durch den Arnsberger Wald zum Kahlen Asten und genießen dort eine wunderbare Aussicht, machen Halt in Winterberg mit seinen berühmten Wintersporteinrichtungen, und besichtigen Schloss Berleburg in Bad Berleburg, einer Stadt im Kreis Siegen-Wittgenstein. Das Schloss ist im Besitz von Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und wird auch als Schlossmuseum genutzt, in dem Möbel, Jagdgeräte, Uniformen, Waffen, Gläser, Porzellane und Teile der fürstlichen Kunstsammlung gezeigt werden.

Der nächste Tag gehört der Stadt Paderborn, 1028 erstmals urkundlich erwähnt, der 1614 gegründeten ersten Universität Westfalens und dem Dom, mit dessen Vorgängerbau schon 799 begonnen wurde. Am Nachmittag statten wir der Geschäftsstelle der kfd im Erzbistum Paderborn einen Besuch ab, werden freundlich empfangen, mit Kaffee und Kuchen bewirtet und erfahren viel über die Aktivitäten des Verbandes mit ca. 140.000 Mitgliedern. Da können wir Berlinerinnen nur vor Neid erblassen.

Soest, inmitten der fruchtbaren Soester Börde, 836 erstmals urkundlich erwähnt, ist unsere nächste Station und wieder ist eine Führung durch die unter Denkmalschutz stehende Innenstadt angesetzt. Viele Fachwerkhäuser in schmalen Gassen erfreuen uns. Mittelpunkt ist der St.-Patrokli-Dom, der vor kurzen sein 1050. Weihejubiläum feierte. Die Stadt der Pumpernickel hält noch eine Überraschung für uns bereit – die Kirche „St. Maria zur Wiese – eine formvollendete westfälische Hallenkirche mit einer beeindruckenden Fensterfront, die ihre ganze Pracht entfaltet, wenn das Sonnenlicht sie durchflutet.

Der Kirchen sind noch nicht genug besichtigt. In Neheim, einer Industriestadt, wartet die klassizistische katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist auf uns und in Oelinghausen die Kirche des Klosters aus dem Jahr 1174 auf uns.

Freitag, Tag der Rückfahrt nach Berlin. Wir packen die Koffer und nehmen schweren Herzens Abschied von dem schönen Haus der KAB. Letzte Station ist das Erlebnismuseum „Westfälische Salzwelten“ in Bad Sassendorf. Auf über 900 m² Ausstellungsfläche begeben wir uns auf eine Reise in die Tiefen der Erde, durch unterirdische Gewölbe voller Kristalle bis in die Geschichte der Salzgewinnung aus Sole.

Auch auf der Rückfahrt erwischt uns wieder ein 10 km langer Stau. Aber mit guter Laune überstehen wir ihn und kommen gesund und munter wieder in Berlin an.

Berlin, 6. Mai 2015

Rosemarie Rietz

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